Aktives Museum Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.

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Träger /
Initiative
Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.
StandortSpiegelgasse 11, 65183 Wiesbaden
ZielsetzungDas „Aktive Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.“ (AMS) setzt sich ein für eine Erinnerungskultur des Respekts – in Wiesbaden und darüber hinaus.
AktivitätenDies tut es – wie der Schlüsselbegriff „aktiv“ verrät – durch bewusste Einmischung in aktuelle gesellschaftliche Debatten und die aktive Vermittlung der Einsicht, dass man Jüdinnen und Juden niemals reduzieren darf auf die ihnen vom NS-Regime aufgezwungene Opferrolle. Es gab einen großen Reichtum jüdischen Lebens vor der Shoah, und es gibt ihn auch heute. Damit betreibt das AMS nicht nur Erinnerungsarbeit, sondern setzt sich auch gegen Antisemitismus und Rassismus und für Toleranz, Vielfalt und Demokratie ein.

Dafür bietet das AMS wechselnde Ausstellungen in der Spiegelgasse 11 (Nähe Kochbrunnen) an, die langjährigen Projekte „Erinnerungsblätter“ und „Stolpersteine“ sowie den Aufbau und die Pflege einer umfangreichen, öffentlich zugänglichen Fachbibliothek. Hinzu kommen Events wie Führungen, Lesungen, Theateraufführungen, Diskussionsveranstaltungen, digitale kreative Projekte u.a.m.


Interneteigene Website: www.am-spiegelgasse.de
Publikationen
(Auswahl)
Schriftenreihe „Begegnungen“
• Band 1: … den Verlust bewusst machen – Über das Leben der Jüdischen Gemeinde in Wiesbaden und vom Bau der Synagoge am Michelsberg. Wiesbaden 1988 (5 Euro).
• Band 2: Osteuropäisches Judentum in Wiesbaden. Wiesbaden 1991 (5 Euro).
• Band 3: Stationen – Lotte Guthmann Wiesbaden, Lotte Sarah Guthmann Theresienstadt, Charlotte Opfermann USA. Wiesbaden 1993 (5 Euro).

Broschürenreihe „Spurensuche – NS-Vergangenheit in Wiesbaden“
• Band 1: Spurensuche I – ein Rundgang. Wiesbaden 1998 (vergriffen).
• Band 2: Spurensuche II – ein weiterer Rundgang in Wiesbaden. Wiesbaden 2003 (3 Euro).

Monographien
• Mosaik eines Lebens – Sina Großhut. London 1987.
• Sina Großhut, geb. Rosenstrauch, aufgewachsen in Wiesbaden, 1933 nach Palästina emigriert. Hier begegnete sie Arnold Zweig, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler u.v.a. (1 Euro).
• Memo 38 – Visualisierung der ehemaligen Synagoge am Michelsberg / Teil 1: Außenarchitektur von B. Petri, E. Wagner, S. Wilhelm. Wiesbaden 1998. Eine Studienarbeit der FH-Wiesbaden, FB-Gestaltung, Studiengang Innenarchitektur (10 Euro).
• Modul 23 – Zukunft Michelsberg. Eine Dokumentation des FB-Gestaltung der FH-Wiesbaden über den künstlerischen Plakatwettbewerb zum Thema „Zukunft Michelsberg – Wir bauen auf Erinnerung“. Wiesbaden 2005 (5 Euro).
• Postkarten (5 Stück) – Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge am Michelsberg (2 Euro).
• Herbert Lewin und Käte Frankenthal – zwei jüdische Ärzte aus Deutschland. Geschichte in Comics von Elke Steiner (Katalog). Sonderdruck des Deutschen Ärzteblattes 2004 (3 Euro).
• Jüdische Kinderliteratur – Geschichte, Tradition, Perspektive. Katalog zur Ausstellung „Jüdische Kinderliteratur“. Wiesbaden 2005 (5 Euro).

Video und DVD
• Kein Tag wie jeder andere. Die Verfolgung und Deportation der Wiesbadener Juden. Zeitzeugen erzählen aus den Jahren 1933 bis 1945. Wiesbaden 1993 (20 Euro).
• „Die Gespenster werd' ich nicht mehr los …“. Charlotte Opfermann in Theresienstadt. Wiesbaden 1995. Der Film beschreibt das Leben einer jüdischen Wiesbadenerin von der Kindheit bis zur Deportation (20 Euro).
• Wiesbadener Jugendliche zwischen Davidstern und Hakenkreuz. Die Jahre zwischen 1933 und 1945 aus der Perspektive derjenigen, die damals jung waren. Wiesbaden 1999 (vergriffen).
• Memo 38 – Virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Wiesbadener Synagoge (30 Euro).